Lattenroste

Aller guten Dinge sind drei – dieses Sprichwort gilt auch fürs Bett. Neben der passenden Matratze und dem richtigen Bettzeug ist der richtige Lattenrost entscheidend, um erholsam zu schlafen. Er stützt die Matratze, sorgt für eine ausreichende Belüftung und verbessert den Liegekomfort.

Warum ein guter Lattenrost wichtig ist

Der optimale Lattenrost unterstützt nicht nur die Funktion der Matratze, sondern sorgt zusätzlich dafür, dass sie optimal durchlüftet wird. Das ist wichtig für ein gesundes Schlafklima. Nacht für Nacht verlieren wir im Bett viel Flüssigkeit in Form von Schweiß. Um die Feuchtigkeit abtransportieren zu können und die Einnistung von Milben oder anderen schädlichen Organismen zu vermeiden, ist eine ausreichende Belüftung der Matratze elementar. Sonst bilden sich unter Umständen schnell Stockflecken und Schimmel.

In der SEGMÜLLER Produktwelt finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen Lattenrosten.


Vorteile von einem guten Lattenrost auf einen Blick

Lattenrost und Matratze fungieren als Team. Zusammen sorgen sie dafür, dass Sie komfortabel liegen und gut schlafen.

Der Lattenrost beeinflusst die Festigkeit der Matratze.

Die Matratze wird durch den Lattenrost besser belüftet. Die Leisten sorgen für eine hervorragende Luftzirkulation, wodurch Schimmel und Geruch keine Chance haben.

Sie suchen nach einem neuen Lattenrost? Wir helfen Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung.

Diese Arten von Lattenrosten gibt es bei SEGMÜLLER

Tipps zum Kauf eines Lattenrostes

Die verschiedenen Bereiche eines Lattenrostes

Wie ein Lattenrost richtig eingestellt wird

Welcher Lattenrost passt zu welcher Matratze?

FAQs Lattenrost


Diese Arten von Lattenrosten gibt es bei SEGMÜLLER

Im Durchschnitt verbringt der Mensch pro Jahr circa 3.000 Stunden im Bett, weshalb es sich durchaus lohnt, in einen guten Lattenrost zu investieren.

In der SEGMÜLLER Produktwelt bieten wir eine breite Palette an unterschiedlichen Lattenrosten und anderen Produkten wie Kopfteilen fürs Bett.

Federholzrahmen: Wie der Name schon sagt, besteht der Federholzrahmen aus Holz – meist aus Buche oder Birke und ist die beliebteste Art von Lattenrosten. Er ist ein "Allrounder" und für fast alle Matratzen geeignet.

Rollrost: Der Rollrost besteht aus Holz, hat aber unflexible Leisten, die durch Stoff- oder Plastikbänder zusammengehalten werden. Er ist stabil, federt deshalb aber nicht ganz so gut ab. Der große Vorteil ist: Er ist rollbar. Zusammengerollt ist der Rollrost leicht transportierbar und für die platzsparende Lagerung geeignet.

Tellerlattenrost: Dieser Lattenrost besteht aus runden Tellerelementen, die sich zum einen in alle Richtungen bewegen, zum anderen nach oben und unten abfedern. Dadurch passen sie sich perfekt dem Körper an. Hier ist es wichtig, dass die Abstände zwischen den Leisten nicht zu groß sind, damit die Matratze nicht Gefahr läuft, durchzusinken.

Tipps zum Kauf eines Lattenrostes

Wie wählen Sie nun den richtigen Lattenrost, auf dem sich der Körper nachts erholt und Energie für den nächsten Tag schöpft?

Damit die Matratze nicht vom Bett rutscht, ist die Höhe des Lattenrostes entscheidend. In der Regel gilt: Je höher und fester eine Matratze, desto weniger macht sich der Lattenrost bei Bewegungen bemerkbar. Das heißt für Sie: Ist die Matratze dünn, ist die Wahl des richtigen Lattenrostes noch wichtiger.

Wir haben einige Tipps für den Kauf eines Lattenrostes zusammengestellt:

Lattenrost
  1. Wählen Sie den Lattenrost nach individuellen Schlafgewohnheiten aus. Beantworten Sie sich selbst die Frage, ob Sie lieber „hart“ oder „weich“ schlafen.

  2. Bei Paaren, die unterschiedliche Schlafvorlieben haben, empfiehlt sich ein Doppelbett (180 oder 200 x 200 cm), bei dem Sie zwei Lattenroste (90 x 200 cm) einsetzen können. In unserem breiten Sortiment bieten wir Ihnen aber auch Lattenroste im Maß 140 x 200 cm für französische Betten oder 180 x 200 cm für Doppelbetten.

  3. Wenn Sie bereits eine Matratze besitzen und nur den Lattenrost erneuern möchten, checken Sie vor dem Kauf die Kompatibilität.

  4. Achten Sie auf die Belastbarkeit des Lattenrostes. Bei Kindern, die ab und zu auf dem Bett hüpfen, oder sehr schweren Personen kaufen Sie einen stabilen Lattenrost.

Die verschiedenen Bereiche eines Lattenrostes

Damit Sie in Ihrem Schlafzimmer den erholsamen Schlaf bekommen, den Sie benötigen, ist ein bequemes Bett vorausgesetzt. Lattenroste sind in verschiedene Zonen unterteilt. Die drei Hauptbestandteile werden in Anlehnung an die Körperteile Schultern, Rücken und Becken unterteilt.

Die Schulter sinkt bei Seitenschläfern in der Matratze ein, deshalb haben die meisten Schulterkomfortzonen flexible Leisten. Die Beckenzone ist ebenso mit flexiblen Leisten ausgestattet, damit die Wirbelsäule ihre natürliche Doppel-S-Form beibehält. Die mittlere Zone stützt den unteren Rücken und sorgt für die richtige Lagerung der Wirbelsäule. Dieser Bereich ist bei vielen Lattenrosten durch Schieber regulierbar, ist „weicher“ oder „härter“ einstellbar.

Ein weiterer wichtiger ergonomischer Bestandteil ist der Mittelgurt. Dieser besteht aus einem Textilband, das die Leisten in der Mitte des Lattenrostes miteinander verbindet. Er gibt den Druck, der auf eine Leiste ausgeübt wird, auf andere Leisten weiter und verhindert so, dass einzelne Leisten zu stark belastet werden.

Wie Sie einen Lattenrost richtig einstellen

Welches ist Ihre liebste Schlafposition? Schlafen Sie vorzugsweise auf dem Bauch, dem Rücken oder auf der Seite? Die richtige Einstellung des Lattenrostes hängt stark davon ab. Auch das Gewicht spielt eine entscheidende Rolle, denn je höher das Gewicht, desto fester muss der Lattenrost sein.

Wenn Sie einen Blick unter die Matratze werfen, sehen Sie die einzelnen Zonen, die extra einstellbar sind. In der Regel gibt es zwei unterschiedliche Systeme:

  • Bei Lattenrosten mit sogenannten O-Schiebern liegen die Doppelleisten eng übereinander. Die Schieber aus Kunststoff sind in Längsrichtung verschiebbar. Wenn Sie die Schieber nach außen bewegen, wird der entsprechende Teil härter. Bewegen Sie den Schieber nach innen, geben die Doppelleisten mehr nach.

  • Beim zweiten Lattenrost-System mit T-Schiebern ist ein kleiner Abstand zwischen den Leisten. Im Zwischenraum befindet sich der Kunststoffschieber, der hier direkt mit den Leisten verbunden ist. Wenn Sie die T-Schieber mittig einstellen, wird die Liegefläche härter. Bei weit auseinander eingestellten Verstellschiebern wird die Liegefläche weicher und flexibler.

Welcher Lattenrost passt zu welcher Matratze?

Nicht nur die Maße des Bettes sind ausschlaggebend für den Kauf eines Lattenrostes. Für einen gesunden Schlaf ist die Harmonie zwischen Matratze und Lattenrost wichtig.

Für Latex- oder Kaltschaummatratzen eignet sich der Tellerlattenrost, da dieser bis zum Rand gefedert ist und sich in Kombination mit der Matratze optimal dem Körper anpasst. Unter beinahe jede Matratze können Sie den Federholzrahmen legen, er passt sich an jedes Schlafverhalten an. Der Rollrost passt gut zu Federkern- und Taschenfederkernmatratzen. Außerdem lassen sich die Matratzen noch in drei weitere Eigenschaften unterteilen:

Verstellbar: Verstellbare Lattenroste sind anpassungsfähig und sorgen für eine ideale Lagerung des Körpers. Der Oberkörper kann durch verstellbare Lattenroste leicht nach oben gelagert werden. Sie eignen sich für Schaum- und Gelmatratzen, aber nicht für Federkernmatratzen, da Federkernmatratzen durch die Federn im Inneren nicht so elastisch sind.

Elektrisch: Elektrische Lattenroste lassen sich kinderleicht per Knopfdruck verstellen und versprechen einen bequemen Liegekomfort. Sie sind gut mit Gel- und Schaummatratzen kombinierbar, da diese sehr anpassungsfähig sind.

Starr: Starre Lattenroste sind nicht verstellbar und eignen sich deshalb generell für alle Matratzenarten. Allerdings lässt sich das Schlaferlebnis nicht ganz so individuell gestalten.

Häufige Fragen rund um Lattenroste

Sind Lattenroste von SEGMÜLLER nachhaltig?

Sie wollen sich nachhaltig einrichten? In unserer Produktwelt finden Sie eine Auswahl an nachhaltig produzierten Lattenrosten, beispielsweise aus der Linie Ergodream oder hülsta. Runden Sie mit der passenden Bettwäsche Ihr nachhaltig eingerichtetes Schlafzimmer ab.

Welche Lattenroste eignen sich für schwerere Menschen?

Reguläre Lattenroste sind in der Regel für eine Maximalbelastung von 140-160 kg ausgelegt. Für Menschen, die mehr wiegen, gibt es spezielle Lattenroste, die bis zu 200-220 kg tragen. Bei der Verarbeitung sollten Sie darauf achten, dass die Lattenroste aus massivem Holz, meist Buche, bestehen. Ein Mittelgurt ist ebenfalls vorteilhaft zur Stabilisierung des Lattenrostes.

Welche Lattenroste bei Rückenschmerzen?

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet unter gelegentlichen oder sogar regelmäßigen Rückenschmerzen. Es ist nicht unbedingt nötig, sich gleich einen orthopädischen Lattenrost anzuschaffen. Schon die richtige Einstellung bei Ihrem Lattenrost kann dazu beitragen, dass Ihr Rücken entlastet wird.

So können Sie Ihren Lattenrost bei Beschwerden entsprechend anpassen:

  • Lendenwirbelbeschwerden: Stellen Sie Ihren Lattenrost im oberen Rückenbereich etwas härter ein und werden Sie nach unten hin weicher.

  • Bandscheibenprobleme: Um Ihre Bandscheiben zu entlasten, sollten Sie die Schieber im unteren Bereich weicher einstellen.

  • Hohlkreuz: Wenn Sie ein starkes Hohlkreuz haben, können Sie Ihren Lattenrost im Bereich der Schultern und im Bereich der Lendenwirbelsäule als Unterstützung härter einstellen.

  • Skoliose: Bei einer seitlichen Wirbelsäulenverkrümmung sollte der Lattenrost ganz individuell angepasst werden.

Warum ist ein Lattenrost wichtig?

Nicht jedes Bett inkludiert einen Lattenrost. Der Vorteil ist, dass Sie die Möglichkeit haben, Ihren Lattenrost je nach Bedarf selbst auszusuchen und Ihr Bett so individuell zusammenzustellen – egal, ob elektrisch verstellbar, manuell verstellbar oder starr. Außerdem sorgt er für ergonomisches Liegen und die Feuchtigkeitsregulierung, wenn Sie nachts schwitzen.

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