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Helles Ecksofa in einem modernen Wohnzimmer mit großen Fenstern, Beistelltischen, bunten Kissen und einer Glas-Raumtrennung zu einem Essbereich mit Backsteinwand.

Raumteiler-Ideen

Aus einem Zimmer werden mehrere

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Raumteiler gliedern ein Zimmer in gemütliche Zonen – ob in der Einzimmerwohnung, im großen Wohnzimmer oder zwischen Essbereich und Homeoffice.

  • Lichtverhältnisse und Einrichtungsstil bestimmen, welcher Raumtrenner passt – von luftigen Regalen bis zur rustikalen Schiebetür.

  • Offene Regale, Stufenregale oder frei im Raum platzierte Möbel wie Sofas und Kommoden schaffen schnell eine optische Trennung mit Zusatznutzen.

  • Gardinen, Glaswände oder Holzleisten bieten je nach Bedarf flexible bis feste Raumteiler-Ideen.

  • Große Zimmerpflanzen oder Hängeampeln teilen Bereiche auf natürliche Weise und verbessern gleichzeitig das Raumklima.

Foto der Einrichtungsexpertin Christine Beu im Polaroid-Stil.

In der kleinen Einzimmerwohnung soll nicht jeder Gast sofort freien Blick aufs Bett haben. Manches sehr große Wohnzimmer vereint verschiedene Aufgaben in sich. Oder vielleicht grenzt euer Essbereich unmittelbar ans Homeoffice an. Es gibt viele Gründe, warum ihr Trenner in einen Raum einfügen wollt. Doch wie nutzt ihr Raumteiler richtig? Wir klären auf.

Den richtigen Raumtrenner finden

Ein Raumteiler macht in vielen Zimmern Sinn: Muss ein kleines Wohnzimmer verschiedene Funktionen erfüllen, könnt ihr für optische Ruhe sorgen. Definiert ihr hingegen verschiedene Zonen, kann das große Räume gemütlicher machen. Allerdings solltet ihr einiges berücksichtigen: Überprüft zunächst die herrschenden Lichtverhältnisse. Zu wuchtige Lösungen können dunkle Ecken verursachen. In einem Raum mit vielen Fenstern habt ihr hingegen mehr Möglichkeiten.

Beachtet bei der Wahl eures Raumtrenners euren Einrichtungsstil. Zum puristischen Scandinavian Design passt ein weißes Regal. Ein heller Paravent ist ideal für den Japandi-Style. Euer Wohnzimmer im Landhausstil strukturiert ihr wiederum perfekt mit einer rustikalen Schiebetür aus Holz. Im Industrial Style ist eine Glaswand mit Metallstreben stilecht.

Regale und andere Möbel als Raumtrenner

Eine schnelle und einfache Methode, um einen Raum zu gliedern: Setzt Möbel ein. Eine klassische Raumteiler-Idee im Wohnzimmer ist natürlich der Paravent. Diese mobile „Wand“ stellt ihr einfach dort auf, wo ihr sie gerade gebrauchen könnt. Viele Modelle sind zudem lichtdurchlässig und fügen sich dadurch leicht und unauffällig ins Interieur ein.

Die Wand mit Stauraum: Ein offenes Regal ist ebenfalls eine gute Methode, um eine Abgrenzung zu schaffen. Mit einem individuellen Regalsystem könnt ihr es sogar perfekt an eure Räumlichkeiten anpassen. Ein Treppenregal nimmt weniger Platz weg und erscheint so luftiger. Würfelregale könnt ihr ganz kreativ aus einzelnen Elementen zusammenfügen.

Warum an der Wand positionieren? Rückt doch Möbel einfach mal in den Raum! Ein Sofa, das frei steht, zeigt: Hier ist der Essbereich zu Ende und die Chillzone beginnt. Ein niedriger Fernsehschrank plus Flatscreen leitet euch ins Heimkino. Eine Kommode stellt ebenfalls eine halbhohe Abtrennung dar. Wichtig ist nur: Die Rückseiten der Möbelstücke sollten unbedingt attraktiv gestaltet sein. Schließlich präsentiert sich euer Raumteiler im Wohnzimmer von allen Seiten.

Von der Gardine bis zur neuen Trennwand im Wohnzimmer

Mal eben den Grundriss nach den eigenen Vorlieben anpassen: Mit ein bisschen handwerklichem Geschick zieht ihr individuelle Raumgrenzen

Gardinen und Vorhänge sind fest montiert, verschwinden jedoch mit einer schnellen Handbewegung. Beim Material habt ihr dabei in der Hand, wie massiv der Raumtrenner funktionieren soll: Ein schwerer Samtvorhang unterteilt deutlich und bildet einen gemütlichen Rückzugsort. Ein leichterer Stoff ist lichtdurchlässig. Noch zarter ist ein spanischer Vorhang aus Perlen. Ein fantasievoll bedrucktes Gewebe fungiert als stylischer Hingucker. Schließlich ist eine Gardine im Dschungel-Look ein echter Blickfang.

Wer ein großes Wohnzimmer einrichtet, kann stabilere Raumteiler integrieren. Schnell montiert und macht viel her: eine Lamellenwand aus Holzleisten. Mit einer Glaswand ist kein zusätzliches Fenster nötig, dennoch trennt sie Ess- und Wohnbereich ganz wunderbar. Das Knoblauch-Aroma eurer Spaghetti Aglio e olio bleibt also überwiegend dort, wo es hingehört – am Esstisch. Bei passenden Lichtverhältnissen macht ihr mit einer Rigips-Trennwand im Wohnzimmer aus einem Raum zwei. Eine große Schiebetür oder Flügeltüren öffnen den nun kleineren Raum optisch.

In vielen Altbauwohnungen finden sich ungenutzte Winkel. Mit einer Glastür entsteht hier ganz einfach ein kleines Durchgangszimmer. So könnt ihr euch ohne große Eingriffe ein Arbeitszimmer einrichten.

Ganz neue Raumteiler-Ideen fürs Wohnzimmer

Lust auf einen ungewöhnlichen Raumtrenner? Imposant, wenn auch nicht sehr pflegeleicht, ist ein riesiges Aquarium. Mit einer Sprossenwand im Geschwisterzimmer könnt ihr jedem Kind seinen eigenen Bereich schenken – und gleichzeitig habt ihr eine Abgrenzung, die Spaß und Bewegung fördert.

Eine ganz andere Trennwand im Wohnzimmer ist der Urban Jungle. Große Zimmerpflanzen werden zu lebendigen Raumteilern und verbessern ganz nebenbei euer Raumklima. Typische große Solitärpflanzen sind:

  • Monstera deliciosa

  • Yucca

  • verschiedene Ficus-Arten wie Geigenfeige, Gummibaum und Benjamini

  • Drachenbaum

  • Schusterpalme

  • Kentia-Palme

  • Einblatt

Dabei müsst ihr aber darauf achten, dass der Standort auch wirklich zur Pflanze passt. So kommt eine Schusterpalme fast überall zurecht. Eine Geigenfeige reagiert hingegen empfindlich, wenn sie ständig angestoßen wird. 

Es muss aber nicht unbedingt der Zwei-Meter-Baum im Wohnzimmer sein. Eine andere Möglichkeit ist es, von oben nach unten zu denken: In Hängeampeln ranken Efeu, Efeutute, Grünlilie und Monster „Monkey Leaf“ herab. Natürlicher könnt ihr euer Wohnzimmer nicht unterteilen.

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