Fertig mit der Schule und rein in den nächsten Lebensabschnitt: Mit eurem Umzug in die eigenen vier Wände geht ihr einen ersten Schritt ins Erwachsenenleben. Das ist spannend, aber auch herausfordernd, zum Beispiel wenn ihr ein WG-Zimmer einrichten wollt. Wir zeigen, wie es gelingt.

Die hat einige Vorteile: Vor allem in Großstädten ist sie deutlich preiswerter als eine eigene Wohnung. Und gemeinsam zu wohnen, zu kochen und zu feiern macht auch einfach Spaß. Auf der anderen Seite sind Studentenzimmer selten groß, oft sind sie sogar ziemlich klein. Dennoch wollt ihr hier nicht nur schlafen, sondern auch lernen und euren Hobbys nachgehen. Wie kriegt ihr das alles auf wenigen Quadratmetern unter?
Tetris im echten Leben – wie ein kleines WG-Zimmer einrichten?
Kaum Platz, aber mindestens drei sperrige Möbel, die irgendwie mit hineinmüssen: wohin mit Bett, Schreibtisch und Kleiderschrank? Willkommen im Real Life Tetris!
Der Schrank ist am einfachsten – er passt optimal hinter die Zimmertür. Am Schreibtisch braucht ihr möglichst viel Tageslicht, damit ihr gut lernen könnt. Stellt ihn daher am besten unters Fenster oder zumindest möglichst nah heran. Das Bett nimmt ebenfalls viel Bodenfläche ein. Wo kann es stehen, sodass ihr euch nicht daran stoßt, wenn ihr euch durch den Raum bewegt? Zum Schluss könnt ihr noch, je nach Zimmergröße, Regale, Kommoden oder andere Möbelstücke integrieren.
WG-Zimmer: Ideen, die mehr Platz vorgaukeln
13 Quadratmeter für den ganzen Alltag: Zimmer in einer Studenten-WG sind oft winzig. Daher empfiehlt es sich, mit Tricks zu arbeiten, um den kleinen Raum größer wirken zu lassen. Hier sind ein paar Tipps, um das WG-Zimmer einzurichten. Denn wer sagt, dass kleine Zimmer keinen großen Auftritt hinlegen können?
Streicht die Wände in hellen Farben. Dadurch erscheint das Zimmer geräumiger. Ihr richtet euch gezielt eine Wohn- und eine Arbeitszone in eurem Raum ein? Mit einer abgesetzten Wandfarbe für einen Bereich macht ihr die unterschiedlichen Funktionen deutlich.
Aber: Achtet gerade in kleinen Räumen darauf, nicht zu viel Farbe zu verwenden. Beschränkt euch auf zwei, drei Hauptfarben, die immer wieder auftauchen. Ansonsten wirkt der Raum unruhig.
Verzichtet auf alles, was ihr nicht dringend braucht. Ein gut gefülltes Bücherregal oder ein schmucker Sessel sind toll – wartet damit aber gegebenenfalls, bis ihr eine größere Wohnung habt.
Produktvorschläge für euer WG-Zimmer:
Auch bei der Deko ist Minimalismus gefragt: Ein, zwei Accessoires im Regal hübschen den Raum auf. Aber viel mehr sollte es dann nicht sein. Stattdessen könnt ihr eine leere Fläche zur Bilderwand umfunktionieren.
Natürliche Materialien wie eine Überdecke aus Leinen, Kissen mit Baumwoll-Bezug oder Körbe aus Geflecht frischen die Atmosphäre auf.

Nutzt den Raum nach oben hin: Schmale, deckenhohe Schränke und Regale verstauen eure Sachen. Zu viele davon erscheinen allerdings wuchtig. Achtet darauf, nicht alle Wände bis zur Decke zu verbauen.
Eine Alternative ist es, die Möbel „schweben“ zu lassen: Auf Wandregalen drapiert ihr Bücher und kleine Gegenstände in Kisten.
Und das Wichtigste zum Schluss: Haltet Ordnung! Ein chaotisches Zimmer fühlt sich immer enger an als es ist.
Multifunktionsmöbel: Inspiration für neue Möglichkeiten im WG-Zimmer
Das perfekte WG-Zimmer ist stylisch und spiegelt eure Persönlichkeit wider. Gleichzeitig ist es so funktional, dass hier euer ganzer Alltag ohne Kompromisse stattfinden kann. Klingt schwer umsetzbar? Nicht, wenn ihr auf die Alleskönner des Einrichtens setzt: Multifunktionsmöbel. Sie verbinden die Vorzüge von zwei oder mehr Möbeln und ihr könnt den Raum flexibler gestalten. Je kleiner das Zimmer, desto wichtiger sind smarte Lösungen. In WG-Zimmern haben sich diese bewiesen:

Hochbett mit integriertem Schreibtisch
Bett und Schreibtisch gehören zu den größten Platzhirschen unter den unverzichtbaren Möbelstücken. Die Kombination aus Hochbett mit Schreibtisch macht daher besonders viel Sinn – oben schlaft ihr, unten wird gelernt. Alternativ passt auch ein kleines Sofa unters Bett, wo ihr abends mit Mitbewohnern eure Lieblingsserie schaut. Oder ihr füllt den Raum mit euren Kleidungsstücken aus.

Schlafsofa mit Stauraum
Die lohnende Alternative zur Hochbett-Schreibtisch-Kombi heißt Schlafsofa. Tagsüber ist es der ideale Ort zum Abhängen, nachts verwandelt ihr es zu einem gemütlichen Schlafparadies. Entscheidet euch für ein Modell mit Kasten unter der Sitzfläche. Ihr werdet den zusätzlichen Stauraum lieben.
Ein großes Bett ist euch wichtig? Bedeckt es mit einer schmucken Tagesdecke und schon wird es zum Sofa-Ersatz.

Sitzmöbel mit Funktion
Auch der Hockertisch erfüllt zwei elementare WG-Zimmer-Funktionen: Er bietet euren Freunden einen Sitzplatz. Oder ihr legt dort eure aktuelle Lektüre ab. Er hält euch auch beim Filmabend die Schüssel Chips bereit.
Sitztruhen sind ebenfalls eine clevere Idee: Hier sitzt ihr quasi auf eurer Winterkleidung oder anderen Dingen, die ihr nicht ständig braucht.

Der Essschreibtisch für viel Fläche
Eure Küche ist zu eng? Auch Ess- und Schreibtisch lassen sich gewinnbringend zusammenfügen. Ein Sekretär ist vielleicht eher ungewöhnlich, kann aber eine platzsparende Lösung für euch sein. In den Schubladen und Fächern bringt ihr eure Uni-Lektüre unter. Und auch der Laptop ist schnell aus dem Weg geräumt, wenn ihr am Schreibtisch essen wollt.
Inspiration finden und das WG-Zimmer einrichten
Richtet ihr zum ersten Mal ein Zimmer komplett neu ein, sucht ihr vielleicht nach guten Ideen. Katrin und Vanessa geben euch bei INTERIYEAH! wertvolle Einrichtungstipps: Ihr habt zum Beispiel oft viel mehr Stellmöglichkeiten fürs Schlafzimmer, als ihr erstmal denkt. Hingegen gibt es den ein oder anderen Einrichtungsfehler, den ihr unbedingt vermeiden solltet. Ihr habt viele kreative Einfälle, aber wenig Geld? Unsere Moderatorinnen zeigen euch, wie ihr Schlafzimmer und Wohnzimmer mit nur 1000 Euro Budget einrichtet. So wird auch das kleine Studentenzimmer garantiert zu eurem persönlichen Wohlfühlort.









