Wohnzimmer mit Haustier
Wohnzimmer mit Haustier

Ein Haustier zieht ein! Die Freude ist groß, doch mit dem neuen Mitbewohner müssen Sie einiges beachten. Hier kommen unsere 7 Tipps für ein Wohnzimmer mit Haustier.

Tierische Mitbewohner: 7 Tipps für ein Wohnzimmer mit Haustier

Wer einen tierischen Mitbewohner in sein Leben und seine vier Wände lässt, muss umdenken. Denn das schicke Ledersofa verträgt sich nicht unbedingt mit den Krallen der Katze oder den Tapsern des Hundes. Wir verraten Ihnen, wie Sie es Ihrem Haustier besonders gemütlich beim Schlafen machen, welche Wohnmaterialien sich für ein Leben mit Ihren tierischen Freunden eignen und auf welche Pflanzen Sie künftig lieber verzichten sollten.

Tipp 1: Neues Wohnkonzept

Haustiere brauchen Platz. Damit sie ihren Bewegungsdrang ausleben können, eignen sich offene Wohnkonzepte mit Raum für Bewegung. Schaffen Sie einen freien Bereich in der Mitte des Wohnzimmers, sodass Ihr Haustier nicht ständig zwischen Sofa und Tisch balancieren muss. Auch Sie profitieren davon: Ihre Möbel nutzen sich nicht so schnell ab.

Wichtig sind auch die richtigen Farben an der Wand und Materialien bei der Einrichtung. So sehr Ihre Tiere Sie auch lieben: Ihnen sind saubere Wände und weiße Sofas egal. Gestalten Sie Ihr Wohnzimmer also katzen- und hundefreundlich. Nutzen Sie beispielsweise gedeckte Wandfarben – damit sind Tapser kaum zu sehen.

Tipp 2: Das richtige Sofa für Sie und Ihr Haustier

Tschüss Ledersofa, hallo strapazierfähige Stoffe

Ein Ledersofa ist wunderschön, kann aber unter den Krallen von Katzen oder Hunden leiden. Sobald Ihr kleiner Mitbewohner eingezogen ist, sollten Sie auf strapazierfähige Bezüge setzen. Eine Couch mit Mikrofaserbezug ist ideal. Vermeiden Sie Samt und Seide, denn sie ziehen Tierhaare magisch an. Auch gewebte Stoffe lassen sich nur schwer von Haaren und Gerüchen reinigen.

 

Keine Angst vor Flecken: farbige Bezüge und Kissen

Sie sind unsere treuen Begleiter und doch auch kleine Fleckenteufel. Ihre haarigen Freunde hinterlassen gerne Spuren auf dem Sofa. Farbige Bezüge sowie bunte Kissen verzeihen Pfotenabdrücke. Auch Muster-Bezüge oder dunkle Töne eignen sich.

Tipp 3: Kuschlige Schlafplätze im Wohnzimmer

Am liebsten würde Ihr Haustier ganz nah bei Ihnen schlafen. Gestalten Sie ihm aber lieber einen schönen Schlafplatz im Wohnzimmer.

Für Hunde gibt es Körbchen aus Bast oder kuschlige Schlafkissen aus Mikrofaser. Katzen lieben einen Hocker oder eine Katzenhöhle – Hauptsache erhöht oder versteckt!

Tipp 4: Wohnzimmer als Spielplatz: Zubehör für Ihr Haustier

Tagsüber wird im Wohnzimmer gespielt, gelebt und gefaulenzt. Das gilt nicht nur für Frauchen und Herrchen, sondern auch für Ihren tierischen Mitbewohner.

Katzen freuen sich über einen Kratzbaum, an dem sie ihre Krallen wetzen können. Mittlerweile gibt es moderne Kratzbäume, die sich in einer Ecke ihres Wohnzimmers in ihr Raumkonzept einfügen. Sei es eine Konstruktion aus Ästen, die einen Hauch Natur in ihr Zuhause zaubert, oder eine moderne Version im skandinavischen Design: Ihre Haustiere und Sie werden es lieben.

Hunde wie Katzen jagen gerne. Sorgen Sie also für genug Ball-Nachschub. Und verstauen Sie vor dem Spielen alle Gegenstände, die leicht zu Bruch gehen können. Damit ihr Wohnzimmer nicht wie ein wildes Tier-Spielzimmer aussieht, nutzen Sie stylische Bastkörbe als Stauraum.

Tipp 5: Hoch hinaus: Regale, die auch Katzen standhalten

 

Katzen lieben es, von erhöhten Plätzen ihre Frauchen und Herrchen zu beobachten. Ihr Lieblingsort: Regale. Damit Ihre Regale und die darin enthaltenen Gegenstände die gefährliche Kletter-Lust der Katze überleben, achten Sie auf standfeste Regalsysteme in Ihrem Wohnzimmer.

 

Wenn Sie Ihrer Katze eine Freude machen wollen, arbeiten Sie mit verschiedenen Höhen. Besonders geeignet sind Bücherregale sowie stapelbare Regalsysteme. Unser Tipp: Befestigen Sie die Regale an der Wand. So kann Ihrem Liebling und Ihrer Einrichtung nichts passieren.

Tipp 6: Die richtigen Pflanzen fürs Wohnzimmer mit Haustier

Pflanzen im Wohnzimmer sind wunderschön und schaffen eine tolle Atmosphäre. Aber aufgepasst: Manche sind gefährlich für Ihre tierischen Mitbewohner. Verzichten Sie Ihrem Haustier zuliebe auf:

  • Avocado
  • Christbaum
  • Efeu
  • Fensterblatt
  • Gladiolen
  • Gummibaum
  • Mohn
  • Oleander
  • Stechpalme

Diese Pflanzen sind für Hunde und Katzen giftig. Aber: Dies ist nur eine Auswahl. Recherchieren Sie vor der Anschaffung genau, ob eine Zimmerpflanze für Ihren Liebling schädlich sein könnte. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie lieber Ihren Tierarzt.

Tipp 7: Achtung Kratzer: Der richtige Boden

Keine Kratzer mit dem richtigen Bodenbelag

Holzböden sehen wunderschön aus, sind aber wenig katzen- und hundefreundlich. Fliesen, Vinyl oder Laminat sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch kratzresistent.

Schutz für Ihren Boden mit Teppichen

Sie wollen nicht auf Ihren Holzboden verzichten? Dann schützen Sie Ihren Boden mit stilvollen Teppichen. So zaubern Sie nicht nur ein warmes Gefühl in Ihre vier Wände, auch Ihr Vierbeiner wird sich gerne auf den weichen Untergrund legen.

Ein stilvolles Wohnzimmer mit Haustier

Ein Wohnzimmer mit Stil, das trotzdem katzen- und hundefreundlich ist – mit unseren modernen Wohnideen ist es leicht miteinander vereinbar. So sind nicht nur Ihre Haustiere glücklich – sondern auch Sie selbst.

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