Das Wichtigste zusammengefasst
Babys schlafen, kuscheln und spielen in ihrem Zimmer – deshalb lohnt es sich, den Raum von Anfang an sicher, gemütlich und fantasievoll zu gestalten.
Den richtigen Zeitpunkt bestimmt ihr selbst: Manche Eltern richten schon vor der Geburt ein, andere starten erst, wenn das Kind größer wird.
Babybett und Wickelkommode bilden die wichtigsten Möbelstücke – mitwachsende Modelle sparen langfristig Platz und Geld.
Farben, Mobiles und durchdachte Beleuchtung regen die Fantasie an, ohne kleine Kinder zu überreizen.
Themenwelten wie Dschungel, Zirkus oder maritime Abenteuer geben dem Raum einen ganz individuellen Charakter.

Babyzimmer sind magische Orte – hier schlafen, kuscheln und spielen unsere Kleinsten. Umso wichtiger, dass sie sich hier so richtig wohlfühlen. Ihr möchtet ein liebevoll gestaltetes Zimmer für euer jüngstes Familienmitglied vorbereiten? Mit unseren Tipps zum Babyzimmer zaubert ihr eine schöne, kindgerechte Welt.
Wann es Zeit ist, das Babyzimmer einzurichten
Neun Monate wächst die Vorfreude, bevor es endlich so weit ist: Ein Baby zu bekommen stellt euer Leben komplett auf den Kopf und sorgt für viele Veränderungen. Das Babyzimmer für den neuen Erdenbürger herzurichten, gehört dabei zu den schönsten Vorbereitungen. Wann ihr den Raum einrichtet, ist dabei ganz individuell. Manche werdende Mutter gibt sich gegen Ende der Schwangerschaft ganz dem Nestbautrieb hin. Vielleicht verbringt ihr ja vor dem Geburtstermin viel Zeit damit, das perfekte Babyzimmer zu gestalten? Andere sind pragmatischer: In vielen Familien bekommt das Neugeborene erstmal gar kein eigenes Zimmer, sondern nur ein Bettchen bei den Eltern und einen Platz zum Wickeln. Hier wird das Kinderzimmer erst zum Projekt, wenn das Kleine schon deutlich größer ist – und auch schon ganz andere Ansprüche hat.
Beachtet in jedem Fall: Neue Möbel und Teppiche können anfangs noch Schadstoffe ausdünsten. Verwendet daher möglichst natürliche Materialien, beispielsweise Möbelstücke aus Massivholz, und lasst sie ein paar Tage lüften, bevor euer kleiner Schatz einzieht.
Von Bett bis Stillsessel: das Babyzimmer als Ort der Ruhe
Ein ganzer Alltag in klein: Ein Neugeborenes braucht erstmal nicht viele Babymöbel. Sein Leben spielt sich zu Hause an wenigen Orten ab. Es will einen sicheren Schlafplatz, eine Wickelkommode, einen Platz zum Kuscheln und Füttern und irgendwann Raum zum Austoben. Den könnt ihr aber auch mit einer Spielecke im Wohnzimmer bieten.

Ganz wichtig ist natürlich das Babybett. Viele Neugeborene nächtigen erstmal im Gitter- oder Beistellbett ganz nah bei den Eltern. Oft steht auch ein Stubenwagen im Wohnzimmer, damit ihr den schlummernden Zwerg immer im Blick habt. So mancher Nachwuchs schläft von Anfang an im eigenen Zimmer. In einem Bettchen mit einer Größe von 70 × 140 cm hat das Baby als Kleinkind noch Platz. Die meisten Gitterbetten sind zudem in der Höhe verstellbar. Oft könnt ihr die Stäbe später abmontieren und habt dann ein Kleinkinderbett.

Die Babybett-Matratze sollte möglichst fest sein, damit euer Kind nicht einsinkt. Laken und Schlafsäcke, die für den Trockner geeignet sind, erleichtern euch das Leben. Als Nässeschutz bieten sich wasserundurchlässige Matratzenschoner an. Kuscheltiere, Nestchen, Kissen und andere Deko-Elemente dürfen hingegen nicht ins Babybett.
Liebevolle Produkte fürs Babyzimmer:
Einen liebevollen Wickelplatz einrichten
Garderobe und Bad in einem: Neben dem Bett gehört die Wickelkommode zu den absoluten Basics im Babyzimmer. Sie ist nicht nur Teil der Babypflege – meist ersetzt sie in den ersten Jahren auch den Kleiderschrank. Der Wickeltisch braucht also genug Stauraum für Windeln und Cremes, aber auch Bodys und Strampler. Praktisch sind Modelle, bei denen sich der Wickelaufsatz später abnehmen lässt. So wird das Möbelstück zum reinen Schrank oder Schreibtisch umfunktioniert.
Auf einer weichen Wickelunterlage liegt das Kleine bequem. Diese kann auch mit umziehen, wenn euer Kind keine Lust mehr auf Wickeltisch hat und lieber auf dem Boden gewickelt werden möchte. Darauf kommt meist eine auswechselbare Unterlage oder ein waschbares Mulltuch. Wichtig ist zudem ein Baby-Heizstrahler, damit euer Liebling beim Waschen nicht friert. Ein dicht abschließender Windeleimer verschont euch vor unnötiger Geruchsbelästigung.
Viele Babys finden den Wickeltisch langweilig. Ein Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten macht diesen ungeliebten Ort interessanter. Ihr könnt ein lustiges Mobile aufhängen oder eine kleine Box mit wechselnden Spielsachen bereitstellen. Einheitliche Körbe, Kisten und Stofftaschen schmücken die Regale – und sie bieten Platz für Windeln, Feuchttücher und Rassel. Eine platzsparende Alternative, wenn ihr ein kleines Babyzimmer einrichtet: Befestigt eine Hänge-Aufbewahrung an der Decke neben der Wickelkommode: So habt ihr alles schnell griffbereit.
Pssst! Denkt auch an einen Bodenbelag, der sich leicht reinigen lässt, wenn mal was daneben geht. Der süße Kinderteppich zieht hier besser erst später ein.
Kindgerechte Deko für die Kleinen
Eine Welt zum Großwerden: Mehr noch als in anderen Räumen gibt es bei Kinderzimmern eine riesige Bandbreite an Einrichtungsstilen. Manche Eltern mögen es schlicht und minimalistisch und setzen auf weiße Möbel und beigefarbene Accessoires. Andere haben Freude daran, hier fantasievolle und märchenhafte Welten entstehen zu lassen. Grundsätzlich gilt: Kinder lieben Farben. Aber zu viel überreizt sie auch.
Im Babyzimmer machen Accessoires und Deko-Elemente den Raum wohnlich und individuell. Wichtig für Kleinkinder ist, dass die Gegenstände nicht zerbrechlich, kleinteilig oder anders gefährlich sind. Achtet also darauf, dass alle Accessoires geeignet für euren Liebling sind. Besser noch als klassische Dekorationen sind Spielsachen, die die Fantasie anregen und gleichzeitig hübsch aussehen: Das können zum Beispiel Kuscheltiere, Tierfiguren oder hochwertige Holzspielzeuge sein.
Kinderbücher haben oft wunderschöne Cover: Stellt sie auf einer Bilderleiste aus – so habt ihr Deko, die darauf wartet, benutzt zu werden. Lichterketten oder farbenfrohe Girlanden sorgen für ein gemütliches Ambiente. Niedliche, kindgerechte Poster sind zudem eine simple Wandgestaltung, die sich leicht austauschen lässt, wenn sich Geschmäcker ändern.
Unser Tipp: Bezieht auch die Decke beim Babyzimmer ein. Denn euer Baby wird in den ersten Monaten den Blick meist nach oben werfen. Dafür bestens geeignet sind fröhliche Mobiles. Fluoreszierende Aufkleber, die in der Dunkelheit leuchten, ziehen die Aufmerksamkeit eures Babys im Dunkeln auf sich.
Licht, das Babys Fantasie zum Strahlen bringt
Ideen für ein kreatives Babyzimmer
Ihr wollt im Babyzimmer einen kreativen Ort für Kinderträume zaubern? Sterne, Wolken oder Pünktchen sind die Basis für ein zeitloses Flair. Ihr sucht eine kreativere Gestaltung? Hier sind ein paar Ideen:




















