Eben noch zuckersüß, plötzlich super-zickig: Die Pubertät ist eine Achterbahnfahrt – für euch und für eure Heranwachsenden. Ganz wichtig ist in dieser Zeit deshalb ein Zimmer, in dem sich eure Kids wohlfühlen. Denn hierhin ziehen sie sich zurück, wenn ihnen die Welt einfach zu viel wird.
Wenn das Kinderzimmer uncool wird
Plötzlich ist Mama out: Wachsen eure Kinder zu Teenagern heran, distanzieren sie sich automatisch ein Stück weit von euch als Eltern. Sie orientieren sich jetzt mehr an ihrer sogenannten Peer Group, also Gleichaltrigen. Dabei entwickeln sie auch ihren eigenen Geschmack – und plötzlich ist das von euch liebevoll eingerichtete Kinderzimmer total lahm. Es ist Zeit für ein Umstyling: Unterstützt eure Teenies dabei, ein Jugendzimmer zu gestalten, in dem sie sich rundum wohlfühlen.

Coole Jugendzimmer-Ideen für die Wände
Die Wände bilden die Basis für die stylische, neue Welt eurer Heranwachsenden. Die alte Tapete mit Disney-Figuren oder Superhelden-Motiv hat hier sicherlich nichts mehr verloren. Wie wäre es dagegen mit einem Wandanstrich in einer knalligen Lieblingsfarbe? Wenn ihr nicht gleich eine ganze Wand streichen wollt, tut es auch ein einzelner, breiter Farbstreifen.
Gelb ist neutral. Ein fröhlicher Farbton schenkt eurem Kind eine Extraportion Kraft für die Zeit des Heranwachsens. Viele Jugendliche verabschieden sich jetzt aber auch von zu bunten „Kinderfarben“. Eine graue oder dunkelblaue Wand wirkt fancy. Farbige Wandregale oder großflächige Bilder in knalligen Tönen lockern die Umgebung auf, sodass sie nicht zu erwachsen rüberkommt.
Praktisch sind Tapeten oder Wandtattoos: Ob moderner Schriftzug, grafische Elemente oder die Skyline der Lieblingsstadt – die Auswahl ist riesig. Da werden auch Jugendliche fündig. Außerdem lässt sich diese Wanddeko unkompliziert anbringen und ablösen, sodass ihr die Wände schnell und einfach umgestaltet.
Ob Poster oder eine Bilderwand mit Fotos von den Freunden – die Wandgestaltung rundet das Gesamtbild ab. Fotografien in Schwarz-Weiß in goldenen Rahmen versprühen Hollywood-Flair, während bunte 3-D-Elemente dem Raum einen futuristischen Look verpassen.
Freiraum für euren Nachwuchs
Was ihr cool findet, geht laut Nachwuchs gar nicht? Jugendliche wissen sehr genau, was ihnen gefällt – und was nicht. Dabei können die Vorstellungen von euren eigenen extrem abweichen. Bezieht eure Teenie-Kids deshalb auf jeden Fall mit ein, wenn es darum geht, das eigene Zimmer einzurichten. Sicherlich müsst ihr nicht alles neu kaufen: Checkt gemeinsam mit eurem Sohn oder eurer Tochter, welche Möbelstücke aus dem Kinderzimmer noch weiter zum Einsatz kommen können.
Überlegt in einem ersten Schritt gemeinsam, welche Funktionen der Raum erfüllen soll: In welcher Ecke hat euer Kind am meisten Tageslicht? Stellt dort den Schreibtisch hin, damit euer fleißiger Teenager ungestört für die Schule lernen und Hausaufgaben machen kann. An welche Wand kommt das Bett? Und wo gibt es Platz, um mit Freunden zu quatschen? Im Jugendzimmer für Mädchen steht möglicherweise ein Schminktisch hoch im Kurs, während eurem Sohn vielleicht ein trendiger Gaming-Schreibtisch wichtig ist.
Um verschiedene Bereiche im Raum voneinander abzutrennen, bietet sich ein Raumteiler in Form von einem Regal, einem Paravent oder auch einer großen Zimmerpflanze an. So könnt ihr das Bett zum Beispiel vor Blicken schützen, um euren Teenies mehr Privatsphäre einzuräumen.
Produktvorschläge fürs Jugendzimmer:
Jugendzimmer gestalten mit diesen Möbeln
Ganz hohe Priorität im Jugendzimmer hat der Platz für Freunde: Sitzkissen, ein Sofa oder kleine Hocker laden zum Verweilen und Quatschen ein – ungestört und ohne „nervige“ Eltern. So wird der Raum zum neuen Treffpunkt der Clique. Gerade das Bett steht da im Mittelpunkt: Ob Hochbett, weißes Himmelbett oder ein rahmenloses Modell – ein gemütlicher Schlafplatz ist tagsüber Lounge und nachts Erholungsort nach langen Schultagen. Und am Wochenende schläft euer Teenager sicherlich auch gerne mal bis zum Mittagessen. Besonders praktisch sind Varianten, die Stauraum mitbringen – zum Beispiel in Form von integrierten Schubladen.

Nicht nur bei Möbeln und Dekoelementen entwickeln Jugendliche ihren ganz eigenen Geschmack – auch die Klamotten werden zum Markenzeichen. Sneaker, Jeans und T-Shirts brauchen ausreichend Platz im Kleiderschrank und in Kommoden. Plant hierfür genügend Stauraum ein.
Kleines Jugendzimmer einrichten
Manchmal lässt die Raumgröße keine bahnbrechenden Veränderungen zu. Gerade, wenn das Jugendzimmer eher klein ist, eignen sich Multifunktionsmöbel perfekt. So bietet eine Schlafcouch tagsüber Platz zum Abhängen und nachts erholsamen Schlaf. Mit einer Truhe, die gleichzeitig als Sitzbank dient, entsteht zusätzlicher Platz, um Habseligkeiten zu verstauen.
Tipps für coole Jugendzimmer mit Dachschräge oder unpraktischen Winkeln: Nutzt alle Ecken und Nischen zum Abhängen. Mit Sitzkissen und Lichterketten entsteht auch auf kleinstem Raum ein Platz zum Chillen, Musikhören oder Lesen.
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Die passende Beleuchtung für den Teenager
Die niedliche Leuchte mit Tiermotiven ist längst von gestern. Stattdessen ist es Zeit, mit unterschiedlichen Lichtquellen die verschiedenen Bedürfnisse im Teenie-Alltag zu erhellen. Das i-Tüpfelchen: Stilvolle Hängeleuchten aus Kupfer, im Industrial Style oder auch als einfache Glühbirne, die mit ihrem warm-weißen Licht eine einladende Atmosphäre erzeugen. Kleine Wand- oder Tischleuchten machen den Raum cozy, wenn Geheimnisse mit der besten Freundin ausgetauscht werden – oder der Schwarm zu Besuch ist. Nicht zu vergessen: Ein gutes Schreibtischlicht erleichtert das Lernen. Hier solltet ihr unbedingt auf ein Modell setzen, das Hausaufgaben gut ausleuchtet, aber gleichzeitig nicht blendet, wenn das Kind Zeit am Laptop verbringt.
Deko und Lieblingsaccessoires: die persönliche Note im Teenagerzimmer
Schmeißt die Relikte aus Kindertagen raus und investiert in einen neuen Teppich mit geometrischen oder organischen Mustern. Dieser verleiht dem Boden eine hippe, trendige Note. Bei der Deko im Jugendzimmer kann sich euer Nachwuchs so richtig austoben. Schicke Vorhänge, hochwertige Bettwäsche und weiche Dekokissen machen das Jugendzimmer gemütlich. Pflegeleichte Pflanzen, ausgefallene Figuren oder der Anfangsbuchstabe zum Aufstellen – schon Kleinigkeiten machen aus einem Kinderzimmer ein „Ich bin schon fast erwachsen“-Zimmer.
Bei all den Ideen sollten jedoch eure Teenager das letzte Wort haben. Was ihnen gefällt, zählt – denn schließlich ist es ihr Reich und sie müssen sich in ihrem neu eingerichteten Jugendzimmer wohlfühlen.

















