Wohnung ausmisten
Wohnung ausmisten

Wohnung entrümpeln: Eine Aufgabe, die wohl den wenigsten Spaß macht. Das muss nicht sein! Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich leicht von Altlasten befreien und Freiraum schaffen. So schnell haben Sie Ihre Wohnung noch nie entrümpelt!

 

In einem aufgeräumten Zuhause lebt es sich leichter: Alles hat seinen festen Platz, nichts ruft ein schlechtes Gewissen hervor. Marie Kondo, die Erfinderin der KonMari-Methode, beschäftigt sich eingehend damit, Seele und Wohnung aufzuräumen. Ihr Motto lautet: Besitze nur, was du brauchst und was dich glücklich macht. Denn ein aufgeräumtes Zuhause tut auch der Seele gut. Ihre Erfahrungen teilt Marie Kondo in ihren Büchern, die als Pflichtlektüre für Minimalismus-Fans gelten.

Wohnung entrümpeln mit System: Wo fangen Sie am besten an?

 

Um Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu entrümpeln, gibt es verschiedene Herangehensweisen: Zimmer für Zimmer ausmisten, nach Stockwerken vorgehen oder die Aufgaben in Themengebiete einteilen und nacheinander angehen.

Eine Einteilung nach Themen ist hilfreich, wenn Sie planen, Ihre Wohnung schrittweise zu entrümpeln. Nehmen Sie sich jeden Abend 30 bis 45 Minuten Zeit und kommen Sie Ihrem Ziel von einem aufgeräumten Zuhause jeden Tag näher.

Sie möchten alles in einem Zug erledigen? Unser Tipp: Nehmen Sie sich zuerst Ihr größtes „Ungeheuer“ vor. Wenn Sie hier starten, erscheint Ihnen der Rest Ihres Zuhauses weniger aufwendig. Außerdem haben Sie das größte Stück Arbeit danach bereits hinter sich – so bleiben Sie am Ball.

Minimalismus-Trend: Was brauchen Sie wirklich?

Beim Minimalismus geht es darum, nur noch das zu besitzen, was Sie wirklich brauchen. Das heißt: Alles was Sie besitzen, nutzen Sie täglich. Eine besondere Form des Trends ist die Limitierung auf eine bestimmte Anzahl an Gegenständen. Populäre Richtzahlen sind 500, 100 oder gar 50. Mehr Dinge besitzen Anhänger*innen des Trends nicht.

Beliebt ist der minimalistische Limitierungstrend vor allem im Kleiderschrank. Hier ist oft von einer „Capsule Wardrobe“ die Rede. Das bedeutet: Sie besitzen für eine Jahreszeit eine bestimmte Anzahl von Kleidern, die alle miteinander kombinierbar sind und kaufen nichts Neues hinzu. Oft ist hierbei von 36 Teilen die Rede, wobei Sie Accessoires und Unterwäsche nicht mitzählen. Alles, was darüber hinausgeht, kommt in die Altkleidersammlung oder zum Flohmarkt.

Wohnung entrümpeln: Tipps zum Aussortieren

Es gibt diese Dinge, bei denen Sie einfach nicht gleich wissen, ob Sie sie noch einmal brauchen werden. Unser Tipp: Packen Sie diese Gegenstände in Umzugskisten und lassen Sie sie drei Monate im Keller oder in der Abstellkammer stehen. Alle Sachen, die Sie während dieses Zeitraums brauchen, holen Sie wieder hervor und geben ihnen einen festen Platz in Ihrem Zuhause. Der Rest kommt nach Ablauf der Frist auf den Wertstoffhof.

Minimalistisch leben: So schaffen Sie dauerhaft Ordnung

Wir haben zum Thema Ordnung schaffen und Wohnung ausmisten Checklisten für Sie erstellt:

Das Schlafzimmer richtig ausmisten

  • Hängen Sie im Kleiderschrank für ein Jahr die Bügel verkehrt herum auf. Die Bügel aller Stücke, die Sie tragen, hängen Sie richtig herum zurück in den Schrank. Nach einem Jahr bringen Sie alle Kleidungsstücke, deren Bügel noch immer falschherum im Schrank hängen, zur Altkleidertonne.
  • Sortieren Sie Ihre Kleidung nach Jahreszeiten. Das gibt Ihnen einen guten Überblick und Sie haben nur das vor Augen, was gerade zum Wetter passt.
  • Sortieren Sie Kleidungsstücke nach Farben. Das erspart langes Suchen nach bestimmten Teilen.
  • Für mehr Struktur: Unterteilen Sie Fächer und Schubladen mit kleinen Körben.

Im Wohnzimmer Ordnung schaffen

  • Überladen Sie Ihre Regale nicht. Weniger Deko sorgt für mehr Freiraum.
  • Nutzen Sie Schubladen und Schränke mit Türen für Ihre Habseligkeiten. So schaffen Sie ein aufgeräumtes Gesamtbild.
  • Kleinkram räumen Sie in Körbe oder Schachteln. So geht nichts verloren und alles hat seinen Platz.

Das Arbeitszimmer aufräumen

  • Ein offenes Regal hilft dabei, den Überblick zu behalten. Hier finden Mappen, Ordner und Ihre Unterlagen ihren Platz.
  • Kleine Nischen füllen Sie mit einem schmalen Regal. Hier finden einheitliche Stehsammler einen Platz, in denen Sie Ihre Unterlagen aufbewahren. Das schafft zusätzlichen Stauraum.
  • Investieren Sie in einen Schreibtisch mit Zettelfächern. Hier verstauen Sie Notizzettel und Stifte. Das schafft optisch Ordnung. Eine Alternative ist eine Minikommode oder ein Schreibtisch-Organizer.

Zimmer ausmisten, Ordnung schaffen und minimalistisch leben – die Wohnung zu entrümpeln, muss keine nervige Pflicht sein. Mit unseren Tipps macht Aufräumen richtig Spaß!

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