Sicherheit im Babyzimmer
Sicherheit im Babyzimmer

Liebevoll ausgesuchte Möbel, selbst gebastelte Wanddekoration, gemütliche Beleuchtung: Als frischgebackene Eltern wollen Sie nur das Beste für Ihren Nachwuchs. Sicherheit steht im Babyzimmer für Sie an erster Stelle. Mit unseren Hinweisen schaffen Sie Geborgenheit und ein sicheres Kinderzimmer.

Die Basis: Einen sicheren Raum schaffen

Bevor Sie Möbel kaufen und sich um die Dekoration kümmern, nehmen Sie das Zimmer als solches unter die Lupe.

Krabbeln, rollen, laufen: der ideale Boden fürs Babyzimmer

Rutschfest, eben und verträglich: Wichtig ist ein Boden, auf dem Ihre Kids sich in jedem Alter sicher fortbewegen. Optimal ist ein glatter Bodenbelag wie Laminat oder Parkett. Darauf legen Sie kurzflorige Teppiche, damit der Untergrund nicht zu hart und kalt ist. Achten Sie darauf, dass die Läufer nicht rutschen und Ihre Kleinen nicht darüber stolpern können. Wichtig ist zudem, dass der Boden frei von Allergenen ist. Darüber geben verschiedene Gütesiegel Auskunft: Teppiche mit dem GuT-Zeichen und Laminatfußböden mit dem RAL-Gütezeichen sind zum Beispiel besonders gut verträglich.

Tief durchatmen: Wände und Vorhänge ohne Chemie

Egal, ob Sie das Kinderzimmer in Grün, Gelb oder Hellblau streichen – benutzen Sie auf jeden Fall emissionsarme Farben mit Gütesiegel. Diese sind besonders gesundheitsverträglich und enthalten keine Stoffe, die Ihrem Baby schaden. Auch bei den Vorhängen greifen Sie am besten auf natürliche Materialien zurück wie Leinen, Baumwolle oder Seide.

Nichts für Kinderhände: Steckdosen und Stromkabel verstecken

Absolutes Don‘t im Kinderzimmer: freihängende Stromkabel und leicht zugängliche Steckdosen. Sorgen Sie dafür, dass alle Kabel entweder unter Putz, hinter speziellen Fußleisten oder in Kabelkanälen verlegt sind. So kommen Ihre Kids nicht damit in Berührung. Lassen Sie Steckdosensicherungen installieren oder bringen Sie selbst eine Kindersicherung an. So sollten Sie übrigens nicht nur das Babyzimmer sichern, sondern die gesamte Wohnung.

Hoch hinaus und steil hinab: Fenster und Treppen versperren

Kinder sind neugierig – und begeben sich dabei nicht selten in Lebensgefahr. Eine Fenstersicherung schützt Ihren Nachwuchs davor, bei einer Klettertour das Fenster zu öffnen und im schlimmsten Fall hinauszufallen. Ein Treppenschutz verhindert, dass Ihr Baby zu nah an die Stufen krabbelt und die Treppe hinunterstürzt.

Ade Beulen und blaue Flecken: Ecken und Kanten polstern

Egal, ob Wettkrabbeln, Puppentheater oder erste Ballspiele – im Kinderzimmer geht es heiß her. Damit sich Ihre kleinen Abenteurer dabei nicht verletzen, polstern Sie Heizkörper und Möbelecken ab. Das ist auch für Babys wichtig, die gerade laufen lernen. Wenn sie sich hochziehen und umfallen, werden sie von weichen Polstern sanft aufgefangen.

Die richtigen Möbel für mehr Sicherheit im Babyzimmer

Tief schlafen und schön träumen

 

Wenn Sie ein Babybett kaufen, achten Sie dabei auf folgende Kriterien:

  • Das Bett muss stabil gebaut und gut verarbeitet sein. Prüfen Sie, dass das Holz keine rauen Stellen, scharfen Kanten oder Ecken hat, an denen sich Ihr Baby verletzen kann.
  • Der Abstand zwischen den Stäben vom Bettschutzgitter sollte zwischen 4,5 cm und 6,5 cm betragen. Das ist so viel Platz, dass eine Getränkedose gerade nicht hindurchpasst. So verhindern Sie, dass Ihr Kleinkind seinen Kopf zwischen die Stäbe schiebt.
  • Betten, die der Norm DIN EN 716-1/2 entsprechen, sind geprüft und erfüllen alle Sicherheitsstandards für Babybetten.

Vom Babybett zum Hochbett

 

Viele Babybetten wachsen mit dem kleinen Schläfer mit: Das Gitter lässt sich entfernen und das Bett in ein Kinderbett umwandeln. Ist Ihr Kind schon ein bisschen größer oder ein Geschwisterchen auf der Welt, bietet sich ein Hochbett im Kinderzimmer an. Folgende Punkte sind wichtig, damit der zweistöckige Schlafplatz sicher ist:

  • Das ältere Kind schläft oben – und zwar erst ab einem Alter von sechs Jahren. Vorher ist die Gefahr zu groß, dass es herunterfällt.
  • Die Brüstung sichert Ihren Nachwuchs nachts davor abzustürzen. Sie muss mindestens 26 cm betragen.
  • Verankern Sie das Hochbett fest an der Wand. Es darf nicht wackeln oder gar umkippen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie ein Hochbett kaufen, das der Sicherheitsnorm EN 747 entspricht und mit einem GS-Zeichen ausgezeichnet ist.

Auch die richtige Matratze trägt dazu bei, dass Ihre Kleinen nachts wohlbehütet schlummern. Fürs Babybett gilt: Sie muss genau hineinpassen, damit sich Neugeborene nicht im Spalt zwischen Bettrahmen und Matratze verletzen. Fürs Hochbett eignen sich Schaumstoff- oder Latexmatratzen besser als Federkernmodelle. Wenn Ihre Kids groß genug sind und auf der Matratze herumhüpfen, ist Schaumstoff oder Latex stabiler und federt weniger.

Gefahrenzone Wickeltisch

 

Laut TÜV Rheinland passieren die meisten Unfälle im Babyzimmer beim Wickeln. Kurz umgedreht, um nach den Windeln zu greifen – und schwupps, hat sich der kleine Racker gefährlich nah an den Rand des Wickeltischs gerobbt. Viele Eltern erleben diesen Schreckensmoment. Mit unseren Tipps schützen Sie Ihr Baby davor, vom Wickeltisch zu fallen:

  • Verschrauben Sie den Wickeltisch fest an der Wand und prüfen Sie, ob er auch dann hält, wenn Sie daran rütteln.
  • Entscheiden Sie sich für ein Modell mit Schubladen, in denen Sie Windeln, Feuchttücher und Co. unterbringen können. So haben Sie alle wichtigen Utensilien griffbereit und können Ihren Zappelphilipp immer mit einer Hand festhalten.
  • Eine Absturzsicherung an den Seiten von mindesten 8 cm verhindert, dass Ihr Baby herunterrollt.
  • Sichere, stabile und qualitativ hochwertige Wickeltische sind mit einem Prüfsiegel gekennzeichnet, zum Beispiel vom TÜV Rheinland, mit dem GS-Zeichen oder dem Blauen Engel.

Für welches Modell Sie sich entscheiden, hängt davon ab, wie Sie das Babyzimmer im Ganzen einrichten. Bedenken Sie auf jeden Fall, dass Sie in den ersten Monaten sehr oft Windeln wechseln. Dafür brauchen Sie ein stabiles Modell, das auch ein größeres Kind aushält.

Wickeltisch

Der Wickeltisch ist schnell und einfach aufgebaut: Er besteht meistens aus einer begrenzten Wickelfläche, die auf einem Gestell montiert wird. Er ist klein und platzsparend. Modelle mit Rollen haben den Vorteil, dass Sie sie verschieben können. Allerdings macht es den Tisch auch weniger stabil.

Wickelkommode

Im Gegensatz zum einfachen Tisch bietet die Wickelkommode zusätzlichen Stauraum. Das ist praktisch, weil Sie so alle Utensilien griffbereit haben, die Sie zum Windeln Wechseln brauchen.

Wickelregal

Das Wickelregal ist eine Mischung aus Tisch und Kommode: Es bietet zusätzlichen Stauraum, ist dabei jedoch relativ schmal. Dadurch nimmt es weniger Platz weg als eine Wickelkommode.

Riesige Auswahl bei SEGMÜLLER vor Ort

Lassen Sie sich beraten!

In unseren Einrichtungshäusern in Friedberg, Parsdorf und Weiterstadt finden Sie eine riesige Auswahl an Babymöbeln und Babyzubehör jeder Art. Bestimmt ist hier auch etwas für Ihren kleinen Sonnenschein dabei – kommen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten. Unsere Einrichtungsexperten sind gerne für Sie da.

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Möbel aus natürlichen Materialien

 

Babybett und Wickelkommode gehören zur Grundausstattung des Kinderzimmers. Alle anderen Möbel wie Kleiderschrank, Regale für Bücher oder eine Spielzeugkiste können Sie nach und nach dazukaufen.

 

Für alle Kindermöbel gilt: Sie müssen stabil sein und fest stehen. Es kann immer sein, dass Babys sich an ihnen hochziehen und Kinder versuchen, auf sie drauf zu klettern. Deshalb sind Möbelstücke aus Massivholz zu empfehlen. Achten Sie darauf, dass die Oberflächen mit Wachs oder natürlichen Ölen behandelt sind. Diese Möbel sind frei von Schadstoffen, besonders langlebig und sorgen für eine angenehme Raumluft im Babyzimmer.

Ein sicherer Platz für Spiel und Spaß, Ruhe und Geborgenheit

Rückzugsort, Wohlfühloase, Spielparadies – das Baby- und Kinderzimmer ist das eigene Reich Ihrer Kids. Egal, ob sie mit Freunden ungestört herumtoben wollen oder eine Auszeit von all den neuen Eindrücken brauchen. Für Neugeborene schaffen Sie vor allem durch die richtige Einrichtung eine sichere Umgebung. Je älter Ihre Kinder sind, desto wichtiger ist es, sie für Gefahren zu sensibilisieren.

Neben stabilen Möbeln und natürlichen Materialien erhöhen Sie die Sicherheit im Kinderzimmer mit Hilfe von ein paar Grundregeln. Hält sich der Nachwuchs daran, können Sie ihn beruhigt auch mal alleine spielen lassen.

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