Minimalismus im Kinderzimmer
Minimalismus im Kinderzimmer

Freundlich, dezent und hell – Minimalismus im Kinderzimmer lässt den Raum gleichzeitig aufgeräumt und gemütlich wirken. Dieser Einrichtungsstil regt die Fantasie Ihrer Kids an und schafft mehr Platz zum Spielen. Mit den richtigen Möbeln, einheitlichen Farben und wenigen Wohnaccessoires zieht der Trend blitzschnell bei Ihren Kleinen ein. Ganz nach dem Motto: Keep it simple!

Fantasievoll spielen: Maximaler Spaß im minimalistischen Kinderzimmer

Was würden Sie sagen, wenn Ihre Kids das eigene Zimmer plötzlich gerne und ganz von selbst aufräumen? Im minimalistischen Kinderzimmer kann das schnell passieren. Denn: Minimalistisch leben heißt, Wesentliches zu besitzen – und nicht so wenig wie möglich. Dadurch schaffen Sie neuen Platz, der Raum wirkt ordentlicher und ruhiger. Und diese Ruhe überträgt sich. Vielleicht kennen Sie das aus eigener Erfahrung. Wenn Sie weniger Reizen ausgesetzt sind, fühlen Sie sich ausgeglichener und entspannter. Genauso geht es Ihren kleinen Rabauken. Außerdem fördert eine minimalistische Einrichtung die Spielkraft und Fantasie.

So zieht Minimalismus im Kinderzimmer ein

Minimalismus und Kinderzimmer sind unvereinbare Gegensätze? Falsch! Der Trend sieht nicht nur schick aus, sondern lässt den Lieblingsraum Ihrer Kleinen auch aufgeräumt und gemütlich wirken. Die wichtigsten Grundlagen:

Kindermöbel: Alles auf einer Linie

Klare Formen und helle, dezente Farben bringen optisch Ruhe in den Raum. Stammen alle Stücke aus einer Produktlinie,passt die Einrichtung automatisch perfekt zusammen. Eine Kombination aus Pastelltönen und Grau wirkt weich und dezent. Die sanften Farben bilden einen Kontrast zu all dem bunten Spielzeug, das von allein reichlich Farbe ins Kinderzimmer bringt.

 

Ordnung im Spielzeugland

Hopp, hopp, alles in die Kiste! Spielzeug wandert am Abend gruppiert nach Themen oder Materialien in große Aufbewahrungsboxen, die farblich zu den Wänden passen. Hier kann auch Ihr Kleinkind schon mitmachen – und das Aufräumen wird im Handumdrehen zu einem lustigen Sortier-Spiel.

Maximal zwei Farben an der Wand

In minimalistischen Wohnzimmern und Kinderzimmern gilt: Weniger ist mehr. Pastelltöne wie Mint, Altrosa oder Zartgelb sind fröhlich und gleichzeitig nicht zu bunt. Greift die Wandfarbe den Ton der Möbel auf, verschmelzen diese optisch mit dem Hintergrund. Weiß ist hier eine gute Wahl, aber auch Lichtgrau oder ein Crème-Ton schmeicheln dem Auge und liegen inzwischen auch im Kinderzimmer voll im Trend. Süß und geschmackvoll sind die aktuell angesagten, grafischen Tiermotive auf weißem Grund. In einem weißen Rahmen schmücken sie die ansonsten leere Wände.

Ihre Kids im Rampenlicht – mit der passenden Beleuchtung

Eine weiße Deckenlampe in schlichtem Design passt bestens in ein minimalistisches Kinderzimmer. Oder Sie wagen als Kontrast eine verspielte und kunterbunte Variante.

 

Wo ist die Deko?

Im Minimalismus existieren kaum Accessoires. Ein Stofftier, der Anfangsbuchstabe Ihres Kindes und ein süßer, nostalgischer Pappkoffer in der gleichen Farbe – mehr nicht. Einige wenige Kissen und Decken in ähnlichen Tönen machen das Zimmer gemütlich.

Welches Spielzeug braucht Ihr Kind wirklich?

Laute „Neiiiiiinnnnnn“-Rufe, Tränen und Gezeter – normale Reaktionen Ihrer Kids, wenn Sie auf die völlig verrückte Idee kommen, eines ihrer Spielzeuge in den Keller räumen zu wollen? Vielen Kindern fällt es schwer, sich von etwas zu trennen. Es gibt einen Trick, mit dem Sie ganz einfach herausfinden, auf welche Spielsachen Ihre Kleinen verzichten können: Fragen Sie nach, welche zehn Dinge sie unbedingt behalten möchten. Alles andere räumen Sie nach oben in ein Regal oder Highboard. Was drei Monate dort liegt und wonach Ihre Kinder nicht fragen, kann weg.

Schön ist auch ein gemeinsamer Besuch auf einem Flohmarkt. Vielleicht bekommt Ihr Nachwuchs dabei Lust, selbst mal etwas zu verkaufen.

Die wichtigsten minimalistischen Ideen im Überblick

Minimalistisch einrichten ist einfach: Kombinieren Sie Möbel in hellen Tönen mit passenden Wandfarben in Pastell und wenigen Deko-Elementen. Wände und Fußboden bleiben praktisch frei. Falls Ihnen der Minimalismus zu streng ist, lohnt sich eventuell ein Versuch mit Wabi Sabi. Was klingt wie eine Paste für Sushi, ist ein Wohntrend aus Japan – und steht für eine unvollkommene Einrichtung.

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