Elektrogeräte – zum Kochen, Backen und Braten

Der Herd bildet das Herzstück Ihrer Küche. Je nachdem für welche Variante Sie sich entscheiden, kochen Sie hier ganz nostalgisch mit offener Flamme oder auf einem modernen, pflegeleichten Kochfeld. Für alle, die leidenschaftlich gern Kochen, Braten und Backen, wird die Entscheidung für eine Herdart zur Glaubensfrage. Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten.

Backofen

Gehören Sie zu den leidenschaftlichen Hobbybäckern, für die ein Nachmittag gar nicht süß genug sein kann? Auch wenn Sie es lieber deftig mögen und auf Kuchen gut verzichten können, dann gehört ein Backofen sicher zur Grundausstattung Ihrer Küche. Er sollte mindestens über die vier Betriebsarten Heißluft, Ober-, Unterhitze und Grillfunktion verfügen. Für kleine Küchen eignen sich Kombigeräte, die Back- und Dampfgarer in einem sind. Auch eine Mikrowelle kann Bestandteil dieser Herde sein, die allerdings meist nur in Nischen bis 45 cm passen. Im Trend liegen zusätzliche Backofen-Funktionen wie Klimagaren und Dampfstoß. Hier messen Sensoren die Feuchtigkeit im Ofen. Das verhindert das Austrocknen der Speisen und ermöglicht ein besonders sanftes Garen.

Herdplatten

Sie müssen selbst entscheiden, ob Sie die moderne, energieeffiziente Variante der Induktion bevorzugen oder lieber traditionell mit Strom oder Gas kochen. Herkömmliche Herdplatten sollten Sie von Zeit zu Zeit von Rost befreien. Sonst frisst sich dieser immer weiter ins Material. Das kann zu unebenen Platten führen, die sich schlecht regulieren lassen und die Wärme ineffizient auf Töpfe und Pfannen übertragen. Bei einem leichten rötlichen Rostschimmer genügt es, Wasser und einen Haushaltsreiniger zu verwenden. Ein neues Pad aus verseifter Stahlwolle kann ebenfalls wahre Wunder wirken. Wenn Sie in der Küche auf ein Glaskeramikkochfeld setzen, sollten Sie Speisereste immer sofort entfernen. Bei einem Induktionskochfeld kann es kaum zu einer echten Verschmutzung kommen, da die Fläche rund um einen Topf kalt bleibt

Elektroherd mit Glaskeramikfeld

Diese Herdvariante lässt sich im Gegensatz zum herkömmlichen Elektroherd mit seinen vier Herdplatten leicht reinigen. Dennoch gehört dieser Herd nicht zu den Energiesparern. Herkömmliche Töpfe sitzen nie hundertprozentig perfekt auf den Kochfeldern auf. Preisgünstiges Kochgeschirr kann sich zudem leicht verformen, was zu einem weiteren Energieverlust führen kann. Die Regelung der Temperatur ist eher ungenau. Bis Wasser auf einem Glaskeramikfeld kocht, dauert es eine Weile. Einmal jedoch in Gang gebracht, lässt sich die Hitze nicht mehr schnell runterregulieren. Dennoch hat der Elektroherd mit Glaskeramikfeld seine Daseinsberechtigung. Er ist eine preisgünstige Kochgelegenheit und leistet bei tägliche Kochschlachten zuverlässig seinen Dienst

Induktionskochfeld

Induktion gehört zu den modernen Methoden, um Essen zu erwärmen. Sie punktet mit Schnelligkeit und dem niedrigen Verbrauch von Energie. Wasser lässt sich auf einem Induktionskochfeld bereits innerhalb von 12 Sekunden erwärmen. Wie funktioniert das? Durch Wechselstrom wird bei Induktion ein elektromagnetisches Feld in einer Spule erzeugt. Die entstehende Energie wirkt direkt auf den Topfboden und erhitzt ihn. Die Fläche rund um den Topf bleibt kalt. Der Vorteil: Hier kann sich niemand verbrennen. Wenn Sie die Kochstelle ausschalten, ist sie sofort kalt. Außerdem heizen die Kochfelder nur, wenn spezielle Töpfe darauf stehen. Diese müssen Sie also zunächst anschaffen. In Sachen Pflege punktet das Induktionskochfeld hingegen wieder. Da hier nichts anbacken kann, müssen Sie auch nichts wegschrubben.

Gaskochfeld

Köche aus Leidenschaft schwören auf ihr Gaskochfeld. Warum? Vor allem weil sich das Kochen auf offener Flamme so nostalgisch anfühlt – fast wie zu Großmutters Zeiten. Zudem wird das Gargut schnell heiß und die Flamme lässt sich schnell wieder ausschalten. Gegenüber anderen Kochfeldvarianten punktet das Gaskochfeld also mit einer schnellen Reaktionszeit und der exakten Dosierung von Energie. In einem Haushalt mit Kindern sollte man überlegen, ob ein Gaskochfeld die erste Wahl ist. Wer unvorsichtig ist, kann sich an der offenen Flamme schnell verbrennen. Zudem lässt das Feuer die Topfgriffe heiß werden. Trotzdem findet das Gaskochfeld aufgrund seines authentischen Gefühls beim Kochen viele Liebhaber.

Einbau und Maßnahmen: Das muss man wissen

Ihren Herd können Sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst einbauen. Das Anschließen sollten Sie jedoch einem Fachmann überlassen. Manchmal muss bei der Planung einer neuen Küche der Herdanschluss versetzt werden. Gerade bei getrennten Systemen muss der Fachmann sowohl den Backofen als auch das zugehörige Kochfeld anschließen. Bei Strom gilt: Hier darf nur der Elektriker ran, denn der richtige Umgang mit Starkstrom erfordert Fachkenntnisse. Auch wenn Sie von Strom auf Gas umstellen, kann ein Profi Sie bestens unterstützen.

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