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Arbeitsplatten - Die perfekte Basis

Ob Naturstein, Holz, Kunststoff: Das Material einer Küchen-Arbeitsplatte muss heißen Töpfen, scharfen Messern und Reinigungsmitteln mühelos standhalten. Denn während Sie schnippeln, schneiden, kneten, klopfen und saubermachen, sollten Sie sich keine Gedanken über die Empfindlichkeit Ihrer Arbeitsplatte machen. Welches Material eignet sich also am besten als Basis für alle Küchenarbeiten? Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick und verraten Ihnen auch, wie Sie Ihre Arbeitsplatten optimal pflegen.

Natursteinplatten

Die edlen Natursteine Granit, Marmor und Schiefer verleihen Ihrer Küche einen Hauch von Luxus. Dieser hat natürlich seinen Preis: Rechnen Sie ab circa 250 Euro pro Quadratmeter. Dafür erhalten Sie ein äußerst langlebiges Material, das allen Schandtaten in der Küche gewachsen ist. Diese Arbeitsplatten sind unempfindlich gegen Hitze sowie Schnitte und Kratzer, beständig gegen hohe Temperaturen und mit einer Naturstein-Pflege gegen Flecken schützbar. Als Favorit in Sachen Robustheit gilt Granit. Dieses Material hält Temperaturen bis zu 600 Grad stand. Die wunderschönen Marmorplatten hingegen sind anfälliger für Kratzer und Flecken. Der dunkelgraue Schiefer sieht in großen Küchen umwerfend aus, allerdings müssen Sie hier mit einer unebenen Oberfläche rechnen. Vorsicht mit Säuren, zum Beispiel von Obst oder Reinigern. Sie hinterlassen Flecken. Am besten imprägnieren Sie Ihre Naturstein-Arbeitsplatten mit einer speziellen Pflege

Glasplatten

Sie möchten Ihrer Küche einen ganz besonderen Look verpassen? Dann setzen Sie auf eine Arbeitsplatte aus Glas. Ihre spiegelglatte Oberfläche wirkt edel und individuell – perfekt für moderne Küchen. Auch hier bewegen Sie sich in einem höherpreisigen Segment, was für Liebhaber von Glas aber zu verschmerzen sein dürfte. Das Material ist zudem beständig gegen hohe Temperaturen. Nur beim Hantieren mit scharfen Messern sollten Sie vorsichtig sein, denn die durchscheinende Oberfläche bildet Kratzer nur allzu schnell ab. Rechnen Sie damit, dass Wasser- und Fettflecken immer sichtbar sind. Arbeitsflächen aus Glas müssen deshalb oft geputzt werden. Die spiegelnden Schmuckstücke sind bei Bewohnern, die hin und wieder, aber vielleicht nicht täglich kochen, bestens aufgehoben.

 

Edelstahlplatten

Besonders in Küchen, in denen rund um die Uhr gekocht wird, kommen Arbeitsplatten aus Edelstahl zum Einsatz. Sie zählen zu den hygienischsten ihrer Art. Egal, was Sie darauf schneiden – ob Fisch, Fleisch oder Gemüse – Sie können alle Rückstände im Nu entfernen und müssen nicht mit bleibenden Gerüchen rechnen. Eine herkömmliche Seifenlauge genügt für die Reinigung. Profis greifen zu speziellen Edelstahlreinigern. Ein großer Vorteil von Edelstahlplatten ist ihre Beständigkeit gegen Hitze. Heiße Pfannen und Töpfe sind hier kein Problem. Schon eher scharfe Messer, denn Kratzer werden auf Edelstahl schnell gesehen. Abhilfe schafft dann am besten eine feine Scheuermilch. Genau wie bei einer Glasplatte müssen Sie Wasser- und Fettspritzer öfter wegpolieren. Aber: Für die funktionale Ästhetik dieser Arbeitsplatten nehmen Puristen dies gern in Kauf.

Kunststoffplatten

Sie möchten Ihrer Küche einen Hingucker verpassen, zum Beispiel in einem leuchtenden Rot? Dann werden Sie bei Arbeitsplatten aus Kunststoff sicher fündig. Diese sind im Gegensatz zu natürlichen Materialien in vielen verschiedenen Dekors erhältlich – und vor allem sehr preisgünstig. Hinzu kommt, dass sie besonders pflegeleicht sind – einfach abwischen, fertig. Kunststoff ist härter und robuster als beispielsweise eine Arbeitsplatte aus Holz, allerdings nicht besonders beständig gegen Hitze. Deshalb gilt: Nie die heißen Töpfe direkt darauf absetzen, sondern immer einen Untersetzer verwenden. Genau wie eine Arbeitsplatte aus Holz ist ein Modell aus Kunststoff empfindlich gegen Feuchtigkeit. Unter der obersten Schicht steckt meist ein Kern aus Pressspanholz. Staut sich Wasser an den Fugen, kann dieser Holzkern aufquellen. Das lässt sich aber vermeiden, wenn Sie immer sofort nachwischen.

Holzarbeitsplatten

Eine Arbeitsplatte aus Holz wirkt immer schön gemütlich. Sie können zwischen vielen verschiedenen Holzarten wählen – von Buche bis Eiche. Vor allem in einer Küche im Landhausstil ist eine Arbeitsplatte aus Holz fast schon ein Muss. Achten Sie darauf, dass es sich um Massivholz handelt. Dann können Sie Dellen und Kratzern wenigstens etwas vorbeugen. Denn: Holz ist an sich nicht besonders widerstandsfähig, wenn es um Küchenarbeiten & Co. geht. Um die natürliche Schönheit dieser Arbeitsplatten zu bewahren, sollten Sie die Ölung oder Lackierung der Oberfläche regelmäßig erneuern. Damit Feuchtigkeit nicht eindringen und das Holz zum Schimmeln bringen kann, alle Fugen gut versiegeln. Vorsicht mit heißen Töpfen! Sie können schnell Abdrücke hinterlassen. Allerdings können Sie Ihre Holz-Arbeitsplatte bei Bedarf schnell abschleifen – ein echter Pluspunkt.

 

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